Montag, 30. April 2018

Alfama

Ein Labyrinth schmaler Straßen, Treppen, Sackgassen und kleiner Plätze macht die Situation in diesem Stadtbereich eng.

Sé, die Kathedrale, wurde auf einer maurischen Moschee gebaut. Sie sieht, durch die Türme und der Fensterrose, Notre Dame sehr ähnlich. Leider steht die Kirche auf einem kleinen Platz und darf seine architektonische Wirkung nicht zeigen. Das gotische Innere ist einfach und schlicht.

Museu-Escola de Artes Decorativas ist im wunderbaren Azarara-Palast. Das Gebäude ist leicht zu erkennen an der roten Außenfassade. Darin befindet sich die bedeutendste Möbelsammlung Portugals darin, auch Gemälde, Textilien, Porzellan und Silber werden gezeigt.


 
Eine Runde Tam 12 – um die Beide etwas zu schonen.

Der Klosterkomplex und die Kirche Sao Vicente de Fora waren leider geschlossen. Montag ist Ruhetag.

Das Castelo de Sao Jorge ist hoch oben an der Außenmauer abzugehen. Es gibt keine Prunkräume oder sonstige Wohnstätten in der Wehranlage zu sehen. Die Besichtigung ist die zu Füßen liegende Stadt, in meinem Fall in der Abendsonne.



Die Straßenbahn – ein Wahrzeichen
 
Straßenbahnen und Standseilbahnen sowie ein prachtvoller alter Eisenaufzug ersparen manch mühsamen Weg. Ab 1873 waren schwerfällige, aber bald sehr beliebte, Pferdebahnen in den Straßen von Lisboa unterwegs. Ab 1924 wurden die Electricos in betriebseigenen Werkstätten gebaut. Heute noch sind diese Fahrzeuge aus dem Straßenbild nicht weg zu denken. Die Straßenbahnstationen sind von Touristen belagert und die Warteschlange für die Linie 28 ist elendslang. Verwenden Einheimische noch die Straßenbahn oder einen Aufzug? Haben die Lissabonner Zeit sich anzustellen? Und wollen sie sich anstellen um ihren Arbeiten nach zu kommen?

Lisboa wird von den Touristen erdrückt. Die Menschenmassen sind in den engen Straßen und kleinen Tams nicht zu bändigen.

Seit der Anreise ist das Wetter sehr wechselhaft. Sonne mit Wärme, Regen und Wind lassen mich frieren. (10°C/16°C). Das ist normal nahe dem Atlantik.

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