
Ein Labyrinth schmaler
Straßen, Treppen, Sackgassen und kleiner Plätze macht die Situation in diesem
Stadtbereich eng.
Sé, die Kathedrale, wurde
auf einer maurischen Moschee gebaut. Sie sieht, durch die Türme und der
Fensterrose, Notre Dame sehr ähnlich. Leider steht die Kirche auf einem kleinen
Platz und darf seine architektonische Wirkung nicht zeigen. Das gotische Innere
ist einfach und schlicht.
Museu-Escola de Artes
Decorativas ist im wunderbaren Azarara-Palast. Das Gebäude ist
leicht zu erkennen an der roten Außenfassade. Darin befindet sich die
bedeutendste Möbelsammlung Portugals darin, auch Gemälde, Textilien, Porzellan
und Silber werden gezeigt.

Eine Runde Tam 12 – um die
Beide etwas zu schonen.
Der Klosterkomplex und die
Kirche Sao Vicente de Fora waren leider geschlossen. Montag ist Ruhetag.
Das Castelo de Sao Jorge ist
hoch oben an der Außenmauer abzugehen. Es gibt keine Prunkräume oder sonstige
Wohnstätten in der Wehranlage zu sehen. Die Besichtigung ist die zu Füßen
liegende Stadt, in meinem Fall in der Abendsonne.
Die Straßenbahn – ein
Wahrzeichen
Straßenbahnen und Standseilbahnen
sowie ein prachtvoller alter Eisenaufzug ersparen manch mühsamen Weg. Ab 1873
waren schwerfällige, aber bald sehr beliebte, Pferdebahnen in den Straßen von
Lisboa unterwegs. Ab 1924 wurden die Electricos in betriebseigenen Werkstätten
gebaut. Heute noch sind diese Fahrzeuge aus dem Straßenbild nicht weg zu
denken. Die Straßenbahnstationen sind von Touristen belagert und die
Warteschlange für die Linie 28 ist elendslang. Verwenden Einheimische noch die
Straßenbahn oder einen Aufzug? Haben die Lissabonner Zeit sich anzustellen? Und
wollen sie sich anstellen um ihren Arbeiten nach zu kommen?
Lisboa wird von den
Touristen erdrückt. Die Menschenmassen sind in den engen Straßen und kleinen
Tams nicht zu bändigen.
Seit der Anreise ist das
Wetter sehr wechselhaft. Sonne mit Wärme, Regen und Wind lassen mich frieren.
(10°C/16°C). Das ist normal nahe dem Atlantik.